Presse

Zweckvereinigung wird zum Jugendförderverein

Wiesbadener Kurier – 21. Mai 2021
Besart Shabani, Christian Rau und Armin Lappas führen den JFV Rheingau Oestrich- Winkel, an dem auch der SV Hallgarten beteiligt ist.

Oestrich- Winkel. Kräfte bündeln: Die Fußballvereine FC Oestrich, FSV Winkel und SV Hallgarten wollen zukünftig ihre Jugendarbeit gemeinsam neu organisieren. Dafür haben die Verantwortlichen der Clubs die Gründung des gemeinsamen Jugendfördervereins, der den Namen JFV Rheingau 2020 Oestrich-Winkel e.V. trägt, nunmehr besiegelt. An der coronakonformen Versammlung in Winkel nahmen 21 Personen teil, die sich alle als Gründungsmitglieder des neuen Jugendfördervereins sehen dürfen. „Grundsätzlich war es unser Ziel, die Gründungsversammlung mit möglichst vielen, an der Jugendarbeit der drei Vereine Interessierten, durchzuführen. Sobald die Vorschriften es erlauben, werden wir alle Eltern, Vereinsmitglieder und Interessierte unverzüglich zu einer
umfassenden Informationsveranstaltung einladen“, erklärt Armin Lappas, Vorsitzender des FSV Winkel. Mit Besart Shabani wurde der bisherige Jugendleiter des FC Oestrich als erster Vorsitzender des JFV gewählt.

„Wir wollen möglichst bald für unsere jungen, talentierten und leistungswilligen Spieler die Möglichkeit schaffen, in attraktiven Leistungsklassen Fußball zu spielen und das Abwandern zu Vereinen, die diese Möglichkeit anbieten, verhindern. Ich freue mich, dass ich als
Vorsitzender hier meinen Input dazugeben darf“, sagte der 32-jährige Shabani, der ebenfalls als Jugendtrainer fungiert.

Als zweiter Vorsitzender wurde der Geschäftsführer und kommissarische Jugendleiter des SV Hallgarten, Christian Rau, gewählt. „Wir schaffen hier etwas Sporthistorisches, indem wir aus drei Vereinen einen gebildet haben“, freute sich Rau und wies gleichzeitig darauf hin,
dass nun die Planung für die kommende Saison der nächste entscheidende Schritt sei. „Alle Spielerpässe umzuschreiben wird natürlich eine Herkulesaufgabe, aber wir sind froh, dass wir die Gründung, die schon für 2020 geplant war, jetzt umsetzen konnten“, sagt der 50-
jährige B-Jugendtrainer.

Als dritter Vorsitzender erklärte sich das Winkler Urgestein Armin Lappas bereit, Verantwortung zu übernehmen. Er bedankte sich besonders bei Leo Korn, dem ehemaligen Jugendleiter des SV Hallgarten. Er sei „Antreiber“ und Ideengeber gewesen. Leider sei es ihm aufgrund seiner starken beruflichen Verpflichtungen nicht möglich, weiterhin in dem Planungsgremium mitzuarbeiten. Außerdem stellte Lappas das große Engagement der beiden FSV-Aktiven Spieler Simon Monreal und Yannik Palinkas (beide 23) heraus, die an der Umsetzung der Ideen maßgeblich mitgearbeitet haben und in die sportliche Leitung des Jugendfördervereins berufen wurden.

Für Ende Juni haben die beiden D-Jugendtrainer als Auftaktveranstaltung des Jugendfördervereins ein Fußballcamp für die Jahrgänge 2007 bis 2016 geplant. Rheingau-Taunus-Fußballwart Erich Herbst, der vor Ort war, hat bestätigt, dass er die Gründung des Vereins schon angemeldet hat, damit dieser offiziell in das Vereinsregister des Hessischen Fußball-Verbands (HFV) aufgenommen werden kann. In den vergangenen Jahren arbeiteten die beteiligten Vereine auf Jugendebene eng zusammen und stellten Spielgemeinschaften. „Die bisherige Jugendspielgemeinschaft war eine Zweckvereinigung. Mit dem JFV haben wir nun eine echte Identität. Wir sind aber auch auf die Bereitschaft von Eltern und sonstigen Helfern angewiesen“, erklärt Shabani


Shabani hat Herz für den Nachwuchs

fupa.net – 17. September 2020
Der Kosovare fokussiert sich beim FC Oestrich nach Verletzungen auf Jugendleiter- und Trainer-Part
Oestrich. Kurz vor Beginn des Kosovokriegs Ende der 1990er Jahre floh Besart Shabani (31) mit seiner Familie nach Deutschland. Anfangs ging es von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim, bis die Familie schließlich um die Jahrtausendwende in Oestrich-Winkel sesshaft wurde.
Schon im E-Jugend-Alter begann Shabani beim B-Ligisten FC Oestrich mit dem Fußballspielen. Im Seniorenbereich war er unter anderem für Germania Rüdesheim und die SG Walluf in der Kreisoberliga und der Gruppenliga aktiv, bis er sich 2013 seinen ersten Kreuzbandriss zuzog. „Über Beziehungen aus der Jugendzeit kam ich dann wieder zum FC Oestrich“, beschreibt Shabani seinen Werdegang. Nach seinem zweiten Kreuzbandriss fokussierte er sich auf seine Funktion als Jugendtrainer. Seit dem vergangenen Jahr ist er zudem Jugendleiter des FC und Inhaber der B-Lizenz. „Meine jetzige C-Jugendmannschaft würde ich gerne noch in den Herrenbereich führen. Später ist es mein Ziel, auch mal eine Seniorenmannschaft zu trainieren“, sprüht der leidenschaftliche Fußballer vor Tatendrang.

Ozan Yildirim Oestrichs Titelschmied

fuPa.net – 14. Juni 2019
Coach führt Fußballer des FC Oestrich zur C-Liga-Meisterschaft +++ Sternstunde beim 5:2 in Rüdesheim

Oestrich . Wahre Hartplatzhelden: Die Fußballer des FC Oestrich setzten sich im C-Liga-Zweikampf mit Germania Rüdesheim am Ende durch, zogen als stolzer Meister in die B-Liga ein. Nach dem letztjährigen Scheitern in der Relegation gegen den Unterbau der SG Schlangenbad sorgte der Titelgewinn gleichermaßen für Jubel, Genugtuung und Erleichterung beim Verein, der noch mit einem Ascheplatz vorlieb nehmen muss. Die Galavorstellung beim 5:2 in Rüdesheim am 5. Mai, wo der FC den perfekten Tag erwischte, ebnete den Weg zur Meisterschaft für die Mannschaft von Trainer Ozan Yildirim.

„Nach der Enttäuschung in der Relegation und der schwierigen Vorbereitung im vergangenen Sommer hat unser Trainer es verstanden, die Jungs neu zu motivieren“, streicht Schriftführer Jonathan Sauer heraus, der mit Clubchef Matthias Haas auch das Spielausschuss-Tandem bildet. „Ozan ist ein korrekter und fairer Mensch. Er hat eine Art an sich, dass man als Spieler alles gibt“, ergänzt Gezim Zaskoku, der künftig unter Peter Diehl als Co-Trainer beim TuS Hahn fungiert, gleichzeitig die A-Jugend des JFV Taunusstein coacht. Zaskoku war in der Winterpause mit Mohamed Morchid, Anil Cetinkaya und Eren Coban zum FC gelangt. Ein Quartett, das zur Stabilität beitrug. Wo doch Torjäger Caner Celik nach einem Achillessehnenriss zu ersetzen war. Celik selbst lotste Morchid in den Rheingau, der prompt seine Treffsicherheit unter Beweis stellte.

Kapitän und Abwehrsäule Marcel Böhm, Torhüter Christian Erfort und Verteidiger Vinko Stojcevic als Entdeckung der Saison zählten zu den Eckpfeilern eines Teams mit ausgeprägtem Wir-Gefühl. Aber auch die Rahmenbedingungen – bis auf die Hartplatz-Hypothek – stimmten.

Angefangen bei Steuermann Haas. „Wie er sich über die Jahre hinweg engagiert, ist wirklich phänomenal“, betont Sauer. Dazu sorgte die treue Helfergarde um Saskia Winkler, Hanise Kücükkaya, Michael Eser, Andreas König und Heinz Buchta für prima Bedingungen. „Wenn wir so eine Leistung wie in Rüdesheim zeigen, sollte es in der B-Liga zu einem sicheren Mittelplatz reichen“, glaubt Sauer.

Der Meisterkader: Christian Erfort (20 Spiele/ 0 Tore/22 Jahre); Marcel Böhm (28/1/28), Kadir Aksoy (28/12/34), Baris Iskender (27/4/30), Vinko Stojcevic (26/4/23), Umut Kücükkaya (25/24/29), Ümit Göcmen (24/0/30), Cemal Dogan (22/1/37), Lucas Akbaba (21/1/28), Caner Celik (20/25/35), Igor Rempel (20/16/32), Niklas Carl (18/6/19), Szymon Murawski (17/5/28), Es-Sefri Abdessamad (16/2/28), Markos Akbaba (15/9/29), Sami Mete (9/0/28), Mohamed Morchid (9/12/36), Ozan Yildirim (8/2/42), Gezim Zaskoku (7/5/30), Matthias Akbaba (6/1/23), Salem Gipril Apti (6/0/24), Roman Ghafppro (6/1/23), Erhan Kiran (5/0/33), Anil Cetinkaya (5/0/26), Eren Coban (5/2/19), Shahab Karokhi (3/0/19), Kay Danner (3/0/30).


Oestricher Gala vor 250 Zuschauern

fupa.net – 06. Mai 2019
KLC RTK SAMMELBERICHT +++ FCO besiegt Rüdesheim mit 5:2 +++ Aksoy dreifach erfolgreich +++

Im Topspiel ging es in den ersten Minuten hoch her. Baris Iskender sorgte mit einem Distanzschuss für die Gästeführung. Oldie Prodanovic konnte aber postwendend ausgleichen. Danach spielte im ersten Durchgang aber nur noch der FCO. Besonders Mohamed Morchid ragte aus dem starken Kollektiv heraus und legte folgerichtig zum 3:1 für die Yildirim-Truppe nach. Innerhalb von 12 Minuten schraubte Kadir Aksoy mit einem Hattrick, u.a. zwei berechtigte Strafstöße, den Spielstand in die Höhe. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Germania bemüht und kam durch einen Kopfballtreffer des umtriebigen Ex-Gruppenligaspieler Preisler noch zum 2:5. Für mehr reichte es aber nicht. So muss die Matijevic-Elf den Platz an der Sonne an den FCO abtreten. „Wir haben unsere Chancen heute eiskalt genutzt“, resümierte Oestrichs Gezim Zaskoku nach der Partie.

Schiedsrichter: Daniel Kamnitzer (Eltville) – Zuschauer. 250
Tore: 0:1 Baris Iskender (15.), 1:1 Sasa Prodanovic (16.), 1:2 Mohamed Morchid (24.), 1:3 Kadir Aksoy (33.), 1:4 Kadir Aksoy (45.+1 Handelfmeter), 1:5 Kadir Aksoy (45.+3 Foulelfmeter), 2:5 Helmut Preisler (75.)


Ozan Yildirim verlängert in Oestrich

fuPa.net – 06. Februar 2019
Kreisliga C Rheingau-Taunus +++ Planungssicherheit in Oestrich +++ Verein und Trainer auf einer Wellenlänge

Rheingau-Taunus. Beim aktuellen Tabellenführer der Kreisliga C wurden die Weichen für die kommende Saison gestellt. Der 2. Vorsitzende des FCO, Jonathan Sauer, bestätigt, dass sich Verein und Trainer über eine weitere Zusammenarbeit in der Saison 2019/20 geeinigt haben – unabhängig in welcher Liga der FC Oestrich spielen wird.
Statement der Vereinsseite
„Das Gespräch über eine vorzeitige Verlängerung geschah in der zurückliegenden Woche und dauerte keine zehn Minuten an. Von unserer Seite aus stand ein Trainerwechsel nie zur Debatte, unabhängig davon wie die Saison endet. Wir schenken Ozan unser vollstes Vertrauen und sehen Woche für Woche, welches Engagement er in seine Trainertätigkeit widmet. Ozan hat unser Seniorenteam vor vier Jahren in einer schwierigen Situation übernommen und seither tolle Arbeit geleistet, was uns positiv für die Zukunft stimmt. Um es auf den Punkt zu bringen, wir können uns derzeit keinen Besseren für diese Position vorstellen, von daher hoffen wir, dass er nach dieser Saison auch den ersten Erfolg seiner noch jungen Trainerlaufbahn, in Form des Aufstiegs feiern kann“, sagt Jonathan Sauer, der 2. Vorsitzende des FCO.
„Ich fühle mich sehr wohl“
Ozan Yildirim freut sich ebenfalls, dass ihm der Verein das Vertrauen schenkt: „Auch für mich ist es erfreulich, dass bereits jetzt schon Klarheit herrscht. Wir verfolgen alle ein Ziel, dafür ist es von immenser Bedeutung, dass auch eine gewisse Planungssicherheit herrscht. Die familiäre Stimmung im Verein kommt innerhalb der Mannschaft gut an, ich fühle mich sehr wohl in Oestrich und ich will auch künftig weiterhin etwas aufbauen, wovon wir in absehbarer Zeit die Früchte ernten können. Dass der Verein mir so frühzeitig das Vertrauen über die Saison hinaus schenkt, freut mich natürlich am meisten. Das zeigt mir, dass sich die bisher investierte Zeit gelohnt hat. Dieses Vertrauen bestätigt meinen positiven Eindruck zum FC Oestrich.“

Für den Aufstieg arbeiten

fuPa.net – 01.Februar 2019
C-Ligist startet den nächsten Versuch aufzusteigen +++ „Dass wir häufig zu blauäugig agieren“

Rheingau-Taunus. Im letzten Jahr scheiterte der 1. FC Oestrich wegen „menschlichen Versagens“ schon im Hinspiel gegen die SG Schlangenbad II, nun ist der FCO wieder oben mit dabei und möchte diesmal aus den eigenen Fehlern lernen. Mit dem VfR Germania Rüdesheim wird sich der FCO vermutlich einen erbitterten Kampf bis zum Schluss um den Aufstieg liefern. Jonathan Sauer, der 2. Vorsitzende sowie Spielausschussmitglied beim FC Oestrich berichtet über die Hinrunde seines Teams.

Unnötige Niederlagen
Die Niederlagen gegen Hünstetten und Kiedrich II sind mehr als ärgerlich, zumal wir keineswegs das schlechtere Team waren, viel mehr durch eigene Fehler, die unnötigen Gegentore gefangen haben. Nichtsdestotrotz verlief die erste Halbserie besser als erwartet. Das Team gibt nie und steckt auch negative Ergebnisse gut weg. Rückstände wie gegen Hallgarten II (2:0) und Niederseelbach II (4:0) konnte man noch sensationell zu Siegen umwandeln, das zeigt sowohl die Qualität als auch die Mentalität der Mannschaft“, sagt der 2. Vorsitzende des FC Oestrich.

„Blauäugig“
Auf die Frage, ob man sich noch verbessern kann, sagt Jonathan Sauer folgendes: „Verbessern kann man sich immer, egal wie gut es läuft. Ein Punkt ist mit Sicherheit, dass wir häufig zu blauäugig agieren. Wir passen uns dem spielerischen Niveau des Gegners an, statt unsere Stärken auf den Platz zu bringen. Dadurch machen wir es uns oftmals selbst schwer.“

Kader wird aufgerüstet
„Mit Anil Cetinkaya (Bosporus Eltville), Eren Coban (TS Bad Schwalbach), Gezim Zaskoku (JSG Aarbergen) und Mohamed Morchid (FSV Wiesbaden 07) ergaben sich im Winter die Möglichkeiten das ohnehin schon stark besetzte Team nochmals qualitativ zu verbessern. Alle Jungs bringen sich bisher hervorragend ein, ziehen mit und haben sich in der Mannschaft toll integriert. Mit Matthias Akbaba und Koray Cakan kehren zudem zwei Langzeitverletze zurück, was uns unglaublich freut. Sie konnten beide leider noch kein Pflichtspiel in dieser Saison bestreiten“, sagt das Spielausschussmitglied.

Der Aufstieg ist das Ziel
Laut Jonathan Sauer und „Bobby“ Haas wird sich der FC Oestrich in der Rückrunde sehr stark präsentieren: „Mit einer intensiven Wintervorbereitung wollen wir weiter für unser Ziel „Aufstieg“ arbeiten, davon weichen wir nicht ab. Dennoch müssen wir von Spiel zu Spiel denken, die Konkurrenz schläft nicht. Mein Kollege Matthias Haas und ich glauben felsenfest daran, dass diese Truppe in diesem Jahr ihr Ziel schaffen wird, doch dafür gilt es in jedem Spiel mehr als 100 Prozent zu geben.“


Kunstrasen für den FC Oestrich

Rheingau Echo – 29. September 2016
SPD- Antrag zur Aufnahme in Prioritätenliste des Kreises

Oestrich- Winkel: Noch sei es „Zukunftsmusik“, räumte auch der SPD- Fraktionsvorsitzende Carsten Sinß ein, als er die Intention des Antrags der SPD zur Zukunft des Sportplatzes in Oestrich erläuterte. Doch die Option auf den Ausbau des Sportplatzes mit einem Kunstrasen solle man unbedingt erhalten.

Deshalb hatte die SPD vorgeschlagen, dasss der Magistrat zunächst aktuelle Aktivitäten in Sachen „Kunstrasenplatz in Oestrich“ mit der Stadt Eltville un der EBS darlegen solle.

Darüber hinaus sollte der Magistrat aufgefordert werden, gemeinsam mit dem FC Oestrich eine Aufnahme des Projektes „Kunstrasen Oestrich“ auf die Prioritätenliste des Rheingau Taunus Kreises anzustreben.

In seiner Begründung erinnerte Sinß daran, dass sich sowohl der FC Oestrich wie auch zumindest der Grossteil Oestrich- Winkler Parteien im Vorfeld der Kommunalwahl für eine „Lösung“ für den Sportplatz Oestrich bzw. konkret die Errichtung eines Kunstrasenplatzes unter bestimmten einschränkenden Bedingungen ausgesprochen hätten. Mit der vorsorglichen Aufnahme auf die Prioritätetenliste des Kreises könne für ein solches Projekt, wenn auch erst in mehreren Jahren, Fördergelder abgerufen werden. Da die Reihung der Prioritätenliste in der Regel chronologisch erfolge, sei eine möglichst frühe Aufnahme wichtig. Eine Festlegung auf Standort und Konzept seien damit noch nicht verbunden, ebenso wenig eine Verpflichtung zur Inanspruchnahme.

Das sah die Mehrheit der Abgeordneten bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung so. Bürgermeister Michael Heil hatte zudem bereits in der Sitzung von Gesprächen mit der EBS berichtet, die mit der neuen Universitätsleitung nun verstärkt werden sollen, um vielleicht eine Kofinanzierung für den Sportplatz zu realisieren. Und Obwohl von Seiten der Vereine die Kooperation zwischen Hattenheim und Oestrich abgelehnt worden war, wolle er den Gedanken in Gesprächen mit der Stadt Eltville nochmals aufgreifen, erklärte Heil, da der Hattenheimer Platz im Hochwassergebiet liege.

Auch Björn Sommer (FDP) sah in der Zustimmung die Chance, den Verein zu erhalten. Denn jeder andere Beschluss bedeute mittelfristig das Ende des FC Oestrich. Zwar sehe auch die FDP das Kostenproblem. Doch die Aufnahme in die Prioritätenliste lassen weiterhin genügend Zeit, damit der Verein selbst klären kann, wie er womöglich den notwendigen Eigenanteil darstellen kann. Die Stadt gerate dadurch keineswegs unter Zugzwang.

Klaus Bleuel von den Grünen sprach sich trotzdem gegen das Vorhaben aus, da es bereits zwei Kunstrasenplätze im Stadtgebiet gebe, von denen einer bald schon wieder zur Sanierung anstehen könnte. Sinnvoller sei es, diese Plätze zu erhalten und zu pflegen, die Zusammenarbeit der Vereine zu fördern und damit die Kostenbelastung für die Stadt zu verringern.

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